Credo und Corona – Eine unserer Mentorinnen teilt ihre Erfahrungen

Brigitte Broch, Katechetin, Thalwil und Mettmenstetten, Broch in einem ihrer Unterichtsräumen, 21.9.21, Foto: Manuela Matt
Brigitte Broch, Katechetin, Thalwil und Mettmenstetten, Broch in einem ihrer Unterichtsräumen, 21.9.21, Foto: Manuela Matt

Im neuen Magazin der Katholischen Kirche im Kanton Zürich «Credo» berichten Mitarbeitende, wie Corona das Pfarreileben oder den Religionsunterricht verändert hat – z. B. Brigitte Broch, Katechetin, Kirchgemeinden Thalwil und Hausen-Mettmenstetten und Mentorin der FaRP:

«Mit Corona war vor allem die Unbeschwertheit Knall auf Fall weg. Wir mussten aus einer gelähmten Situation heraus Anlässe organisieren und sehr flexibel unterwegs sein.

Ich musste meine Lektionen anders gestalten, andere Formen ausprobieren, immer den Abstand wahren. Ich schickte viele Dinge nach Hause zu den Kindern und Jugendlichen, unter anderem auch digitale Botschaften in der Form von Videos. Die Maske irritierte die Kinder im Unterricht.

Viele Menschen sind empfindlicher und emotionaler geworden. So auch die Eltern der Kinder. Mit ihnen gab es mehr Konflikte als früher. Bei der Impffrage spüre ich die Spaltung im beruflichen und privaten Umfeld.

Wir haben in der Pfarrei Leute verloren, die sich sagen: Es geht auch ohne Kirche. Diese müssen wir zurückholen. Das setzt Offenheit für Neues, Anderes voraus, zum Beispiel Gottesdienste auf dem Bauernhof.»