Abschied von Christa Kaufmann

Deine Bewerbung 2011 an der Fachstelle war ein Meisterstück des Understatements. Ich kannte dich ja von meinem früheren Beruf als Seelsorgestellenleiterin von Brugg-Nord und wusste, was du anbieten konntest: jahrzehntelange Berufserfahrung als Sekretärin beim Militär in Zürich, Aarau und Windisch, Bibliothekarin, Weiterbildungen in Theologie, Belletristik und Deutsch. Dazu Erfahrungen im Ehrenamt im kirchlichen Bereich in Liturgie, Ökumene und als Pfarreiratspräsidentin.

Nach einer längeren Vakanz im Sekretariat FaRP mit verschiedenen Aushilfen, bist du ins kalte Wasser gesprungen und hast dir in kürzester Zeit alle wichtigen Bereiche des Sekretariats mit Sorgfalt, Ausdauer und einem frohen Wesen erarbeitet.

Für das Team der Fachstelle wurdest du bald zur «Drehscheibe Sekretariat», weil du dich über deinen Bereich hinaus für alle Arbeitsgebiete interessiert hast und ein feines Gespür hattest, wen du wo unterstützen konntest. Deine Fähigkeit, auf jede aufmerksam einzugehen und mit- und vorauszudenken, in hektischen Zeiten die Ruhe zu bewahren und dich zu freuen, wenn uns etwas gelungen ist, war für uns alle sehr wertvoll. Wenn du mal nicht da warst – was in all den Jahren selten vorkam – haben wir das alle gespürt.

Du bist die Stelle angetreten mit dem Wunsch nach einer spannenden und vielfältigen Arbeit, die das Potential birgt, dich weiterentwickeln zu können. Das hat sich sehr schnell erfüllt. Hier zur Erinnerung die Herausforderungen, die du in den 10 Jahren entweder selbstständig oder mich unterstützend gemeistert hast:

2011 Versand und Budget, 2012 Sekretariat HGU, 2012 eduQua-Zertifizierung der Fachstelle, 2013 Akkreditierung der Module ForModula, 2014 Interkulturelle Katechese, 2015 Kirchenstudie im Kanton Zürich, 2016 Lernplattform Moodle, 2019 Katechese Kompakt, 2020 Umstrukturierung Budget.

Deine Zwischenbilanz nach 5 Jahren: «Die Vielseitigkeit meiner Aufgaben hält den Beruf und mich lebendig. Ich bin immer noch gerne Sekretärin…ich schätze es sehr, dass ich in die Arbeiten der Stellenleitung und des Teams einbezogen werde, das gibt mir zusätzlich Impulse und Freude an der eigenen Arbeit».

Du hast gerne Weiterbildungen besucht, auch privat, und die erworbenen Kenntnisse in deinem Arbeitsfeld umgesetzt. Neben fachbezogenen Weiterbildungen hast du dein Repertoire erweitert in Arbeitspsychologie und Auftrittskompetenz und durch die Linzer Fernkurse in Spiritualität, Eucharistie, AT und NT und Frauen.

Auszubildende und Referent*innen schätzten deinen freundlichen und hilfsbereiten Umgang mit ihnen. Durch deine aufmerksame, sachbezogene und flexible Bedienung unserer Kunden hast du zu einem guten Klima beigetragen. Das spiegelte sich auch in den vielen positiven Feedbacks mündlich wie schriftlich.

Gerne denke ich an die Situationen, wo wir versucht haben, gemeinsam ein Problem mit Outlook, Moodle oder der Homepage zu lösen. Wenn uns das überraschend gelang, nannten wir uns ein «Dreamteam». Deine Loyalität und deine Verlässlichkeit in bewegten Zeiten, haben mich als Stellenleitung sehr unterstützt.

Liebe Christa, du hast unser Sekretariat professionell und umsichtig geleitet. Dafür danke ich dir, im Namen des Teams FaRP, der Auszubildenden und den Referent*innen.

Für deine Pensionierung wünschen wir dir Freude, Gesundheit und eine erfüllte Zeit.

Uta-Maria Köninger, im Januar 2021